Allgemeine Informationen

Es gibt die Möglichkeit, zusammen mit den Kollegen eine Studienfahrt zu machen, die traditionell gern in Anspruch genommen wird, um die Kollegen mit denen man fast 2 Jahre Ausbildung verbringen wird, besser kennen zu lernen. Aus diesem Grund bietet es sich an, die Reise am Anfang des Referendariats zu machen, etwa am Ende der Zivil- oder am Anfang der Strafstation, sofern die Jahreszeit es zulässt. Erfahrungsgemäß empfiehlt es sich, die Organisation möglichst früh anzugehen und einen (oder mehrere) Verantwortlichen dafür zu bestimmten, der nicht unbedingt zugleich BIP sein muss. Üblich sind 4-6 Tage in irgendeiner europäischen Metropole, zurzeit sind z.B. Prag, Istanbul und Budapest sehr beliebt, eurer Fantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt! Auch eine gemeinsame Reise für 2 AGs, vor allem Partner-AGs im Einführungslehrgang wird oft gemacht. Es gibt einige Reiseveranstalter, die sich auf AG-Fahrten spezialisiert haben, etwa

www.moveo.de
www.kerkfeld.de

Diese übernehmen auch die Organisation des für die Gewährung des Sonderurlaubs nötigen juristischen Fachprogramms. Auch die Organisation der Reise und des Programms in Eigenregie ist möglich, erfordert dann aber mehr Aufwand.

Das Kammergericht bezahlt für die AG-Reise zwar keinen Zuschlag, gewährt aber bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen bezahlten Sonderurlaub. Zuständig dafür ist Frau Thalke (Tel: 9013-2120), die man frühzeitig über die geplante Reise in Kenntnis setzen sollte. Die Voraussetzungen sind, dass mehr als die Hälfte der teilnehmenden AG (wenn 2 AGs, dann aus jeder AG die Hälfte) mitkommt und dass an jeden Tag 5 Stunden juristisches Programm absolviert werden. In der Regel bedeutet dies, dass ihr pro Tag zwei Termine zu je ca. 2,5 Stunden braucht oder einen normalen Urlaubstag beim KG beantragen müsst. Nach der Reise müsst ihr die Teilnahme an den Terminen durch Abgabe eines Protokolls pro Gruppe pro Termin nachweisen, damit der Sonderurlaub nicht widerrufen wird. Eine Umrechnung der Stunden zwischen den Tagen der Reise wird durch das KG erfahrungsgemäß nicht akzeptiert. Tipp: wenn ihr die Reise zum Teil auf das Wochenende legt, dann braucht ihr weniger Termine und habt dadurch mehr Zeit, die Stadt anzuschauen und nach Lust und Laune etwas zu unternehmen.

Im Personalratsbüro verfügen wir über einen Ordner mit Erfahrungsberichten, Vordrucken und sonstigen Informationen zu AG-Fahren. Fragt uns danach!

Musterprogramm für eine AG-Fahrt nach Brüssel

Möchtet ihr eine AG-Fahrt machen, seit aber unentschlossen, wohin? Würdet ihr gerne auf einen kommerziellen Anbieter verzichten und die Organisation lieber selbst in die Hand nehmen, wisst aber nicht genau wo ihr anfangen sollt?

Dann schaut euch das Musterprogramm für eine AG-Fahrt nach Brüssel an! Dieses Programm ist übrigens mit dem Kammergericht abgesprochen und wird in dieser oder einer sehr ähnlichen Form sicher wohlwollend dort aufgenommen werden, wenn ihr den Sonderurlaub beantragt.

Zusätzliche Informationen