(Hinweis: Der Pflichtklausurenkurs ist eine Pflichtveranstaltung im Rahmen des Referendariats und nicht zu verwechseln mit dem freiwilligen Internetklausurenkurs!)

In den letzten drei Monaten vor den schriftlichen Examensprüfungen findet ein Pflichtklausurenkurs statt. Es sind insgesamt 12 Übungsklausuren anzufertigen, wobei jedes Rechtsgebiet 4 Klausuren, je 2 aus staatlicher und 2 aus anwaltlicher Sicht, umfasst. Die Arbeiten werden korrigiert und ausführlich besprochen.

Der Pflichtklausurenkurs ist nebst Besprechungsterminen verpflichtend für alle Referendare, die in ihrer Anwaltsstation zu diesem Zeitpunkt in Berlin zugewiesen sind.

Alle Berliner Referendare, die zu diesem Zeitpunkt einem Ausbilder außerhalb Berlins zugewiesen sind, sind von diesen Verpflichtungen befreit. Hingegen können diese Referendare freiwillig an den Klausuren teilnehmen. Organisatorisch bleibt man in diesem Fall seiner bisherigen AG zugeordnet, so dass sich der relevante Klausursachverhalt, das richtige Sammelbehältnis für die Abgabe sowie die Besprechung nach den Vorgaben richtet, die an die eigene bisherige AG gestellt werden. Für die freiwillige Teilnahme ist keine Anmeldung o.ä. bei der Referendarsgeschäftsstelle erforderlich! Die schlichte Teilnahme nach den geschilderten Vorgaben ist ausreichend.

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